Lennep hat was

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Lennep hat was

Lambert Rospatt (1829-1902), Landrat in Lennep

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Der Landwehr-Verein zu Lennep feierte im Juni 1881 sein 25jähriges Stiftungsfest. Vorne Mitte Landrat Rospatt, Hauptmann a.D. Lenneparchiv Schmidt Liebe Freunde des Bergischen Landes, liebe Lenneper,
als ich während er Osterfeiertage in meinem Lennep-Archiv in den noch nicht zugeordneten Materialien stöberte, da fiel mein Blick auf eine gut erhaltene, wenn auch vergilbte Fotografie aus dem vorletzten Jahrhundert, darauf waren Lenneper Landwehr-Reservisten in Uniform abgebildet, die meisten davon konnte ich aufgrund einer beigegebenen Beschriftung sofort zuordnen, weil ich deren Namen aus den persönlichen Erinnerungen meines Urgroßvaters Albert Schmidt kannte. Die bekannteste Person in diesem Kreise war sicherlich ein Mann namens Lambert Rospatt, der über eine Straßenbenennung in Lennep noch heute zumindest dem Namen nach noch bekannt ist. Schon mehrere Berichterstatter, die über Lenneper Straßen und Gassen in verschiedenen Jahrzehnten für die Zeitungen Beiträge verfassten, haben sich schon vor mir mit der Rospattstraße und deren Namensgeber beschäftigt.

 

Kinos in Lennep

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 Das Kino am Alten Markt in Lennep war später nach dem zweiten Weltkrieg bekannt für weniger anspruchvolle Filme. Lenneparchiv Schmidt Dieser Tage hieß es im Onlinemagazin www.waterboelles.de : Die Remscheider und Remscheiderinnen im Rentenalter werden sich vielleicht erinnern, wie viele Kinos es nach dem zweiten Weltkrieg noch in Remscheid gab, und man bezog sich dabei auf einen Bildband meines Jugendfreundes Rolf Lotzmann mit dem Titel „Remscheid. Ein verlorenes Stadtbild“, erschienen 1994 im Wartberg-Verlag. Dort gibt es u.a. ein Bild des ersten Remscheider Capitol –Theaters an der oberen Alleestraße, dessen Aufnahmejahr unschwer zu erraten ist, denn die Olympiareklame deutet auf 1936/37 hin.

 

Die Knusthöhe in Lennep

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 Der sog. Wasserturm von Lennep. Er wurde im Jahre 1883 errichtet und diente auch als Aussichtsplattform. Bildsammlung Schmidt Angesichts der schon Jahre andauernden Diskussionen um eine weitere Ansiedlung von Wohn- bzw. Industriebauten im Umkreis von Lenneps höchstem Punkt scheint es angebracht, sich einmal mit der Knusthöhe zu beschäftigen. In meiner Jugend schieden sich an ihr noch nicht die Geister, wohl aber schied sich seit Tausenden von Jahren schon hier das Wasser, was u.a. dazu führte, dass nach Lennep hin zwischen der heutigen Straße namens Knusthöhe und der Schwelmer Straße, kurz: am früher so genannten Gartenberg ein besonderer Wasserreichtum herrscht, und viele dortige Häuser haben noch heute ihre historischen Brunnen im Keller. Bekanntlich entspringt unterirdisch ja auch eine der Lennepequellen hier, an der Schillerstraße nämlich und an der darunter liegenden Wiesenstraße.

 

Am Bismarckplatz

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Der Bismarckplatz in Lennep um 1909 mit hölzernem Wartehäuschen, Brunnen, Milch- und Wasserhäuschen. Lenneparchiv SchmidtNeulich wurde eine Anfrage an mich weiter geleitet, die sich auf den Lenneper Bismarckplatz bezog. Ein Spezialist, der schon mehrere Bücher über Bismarckdenkmäler in ganz Deutschland geschrieben hat, war wohl im Internet auf eine historische Mehrbildpostkarte von Lennep gestoßen, die unter anderem ein Foto zeigt, das mit der Bildunterschrift Bismarckdenkmal bezeichnet wurde. Seine Frage war also, ob am Bismarckplatz ein solches Denkmal steht oder zumindest dort gestanden hat.

 

Adventszeit in Lennep

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Grußkarte zu Neujahr um 1910. Motiv von Buchhändler Richard Schmitz aus der Wetterauer Straße. Lenneparchiv SchmidtJetzt naht sie wieder, die Advents- und Weihnachtszeit, in den Häusern werden die Vorbereitungen für das Fest getroffen, und viele Leute denken daran, wie et fröher war. Den ganz Alten ist wahrscheinlich noch Peter Roseggers Weihnachtsgeschichte bekannt, mit dem Titel Als ich Christtagsfreude holen ging. Sie war lange Zeit in vielen Schulbüchern und fast jedem Weihnachtsbuch abgedruckt, aber die dort geschilderten Erlebnisse eines zwölfjährigen Jungen in Österreich sind nun auch schon über 100 Jahre alt und für uns Heutige kaum noch verständlich. Eher schon erinnern sich manche Leute noch an die Zeit der Kriegsweihnacht in den 1940er Jahren, das Bild der Söhne in Uniform auf dem bescheidenen Gabentisch, und hoffentlich noch ohne schwarzes Band.

 

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